basisrenten.de - Die Basisrente oder "Rürup-Rente": Eine staatlich geförderte Altersvorsorge mit Steuervorteil & Pfändungssicherheit
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Erstinformationen
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Grundlagen

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Seit dem Jahr 2005 gibt es die private Altersvorsorge in Form der Rürup-Rente (meist „Basisrente” genannt). Für dieses Produkt gelten im Grunde die gleichen Regeln wie bei der Gesetzlichen Rentenversicherung - die Anlage selbst ist aber kapitalmarktorientiert.
Das bedeutet:

  • Steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge
     
  • Voller Konkurs-, Pfändungs- und Hartz-IV-Schutz1

Gleichzeitig aber gelten die gleichen Prinzipien wie in der gesetzlichen Rentenversicherung:

  • Volle Besteuerung der Auszahlung analog der gesetzlichen Rentenversicherung
     
  • Keine Beleihbarkeit (z.B. bei finanziellen Engpässen)
     
  • Keine Verpfändbarkeit (z.B. bei Finanzierungen)
     
  • Keine Vererbbarkeit (z.B. im Todesfall)
     
  • Keine Kapitalisierung (d.h. keinerlei Auszahlung in einer Einmalleistung)
     
  • Auszahlung ausschließlich als lebenslange Rente
     
  • Leistung im Todesfall nur sehr eingeschränkt: Eine Hinterbliebenenrente kann nur und ausschließlich für Ehepartner, gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner (seit dem Jahr 2013, siehe EStG §2 Nr. 8) und kindergeldberechtigte Kinder eingeschlossen werden. Der dafür notwendige Mehrbeitrag darf maximal 49% des Gesamtbeitrags betragen. In allen anderen Fällen ist das komplette Guthaben verloren und fällt an das Versichertenkollektiv
     
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann integriert werden, solange der Beitragsanteil für diesen Zusatzschutz nicht mehr als 49% des Gesamtbeitrags ausmacht.

Zum Ausgleich für die volle Versteuerung der Renten gewährt der Gesetzgeber einen neuen Sonderausgabenabzug. Das bedeutet, die Beiträge zur Rürup-Rente können in diesem Rahmen von der Steuer abgesetzt werden (siehe Kasten rechts).

Allerdings nicht in vollem Umfang, sondern maximal zunächst zu 60% im Jahr 2005. Dieser Satz steigt um 2% pro Jahr, bis dann im Jahr 2025 100% steuerlich absetzbar sind.
Gleichzeitig wird auch die Steuerpflicht in der Rentenphase angepasst: Beginnt die Rentenzahlung im Jahr 2005, sind 50% der Rente zu versteuern. Dieser Satz steigt um 2% pro Jahr bis zum Jahr 2024 und ab dann um 1% pro Jahr, bis ab dem Jahr 2040 100% der Rente zu versteuern sind.
Der oben genannte Prozentsatz bezieht sich auf einen Höchstbetrag, der in den Jahren 2005 bis 2014 jeweils EUR 20.000,- für Ledige und für Verheiratete das Doppelte betragen hat. Seit dem Jahr 2015 entspricht der Höchstbetrag für die Rürup-Rente dem der knappschaftlichen Rentenversicherung und erhöht sich somit jährlich.
Den aktuellen Satz finden Sie unter Steuervorteile.

Neben diesem steuerlichen Effekt kann eine Rürup-Rente gerade aufgrund der Pfändungs-, Konkurs- und Hartz-IV-Sicherheit1 sinnvoll sein - auch wenn hier z.B. in Liechtenstein ansässige Versicherungsgesellschaften vergleichbare Vorteile ohne die Einschränkungen der Rürup-Rente bieten bzw. Guthaben aus anderen Anlageformen bei drohenden finanziellen Problemen als Einmalbeitrag in eine Rürup-Rente eingebracht werden können.


Hinweis:
1 Nach allgemeiner Rechtsauffassung ist das Guthaben in Basisrenten, das im Rahmen der Höchstförderung eingezahlt wurde, vor Pfändungen grundsätzlich geschützt. Es gibt jedoch vereinzelt andere Rechtsmeinungen, worauf wir hiermit hinweisen.

 Vorsicht bei
 Partnerschaften

Paare in Partnerschaften, die nicht ehelich sind, müssen über die Besonderheiten der Rürup-Rente Bescheid wissen: Im Todesfall ist das eingezahlte Kapital incl. aller Zinsen vollständig verloren!
Nur Ehepartner können gegen Mehrbeitrag eine Hinterbliebenenversorgung einbauen.

Dient das Kapital also in einer nicht-ehelichen Partnerschaften einer gemeinsamen Zukunftsplanung, ist eine Rürup-Rente meist nicht empfehlenswert!

 

 

 

 Steuerliche
 Absetzbarkeit

Die Absetzbarkeit ist recht komplex geregelt: Zunächst werden die Beiträge zu Gesetzlicher Rente, Versorgungswerken und der Rürup-Rente addiert.
Dieser Betrag wird dann vom jährlichen Höchstbetrag abgezogen und dieser dann zu 60% (im Jahr 2005, in den Folgejahren entsprechend dieser Tabelle mehr) angesetzt.

Von dem Ergebnis werden aber zunächst die Arbeitgeberbeiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung vollständig (!) abgezogen. Nur der verbleibende Anteil kann nun noch zusätzlich steuerlich geltend gemacht werden.

 

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